In den verschieden Projekten der Medienwerkstatt erfahren die Schüler*innen den kreativen Umgang mit Materialien wie Holz, Metall, Farbe etc., z.B. beim Bauen und Experimentieren mit selbstgebauten Musikinstrumenten - genauso wie die kreativen Nutzung von Smartphones und Tablets mit den entsprechenden Applikationen - dies vor allem in Form von digitaler Foto- und Filmarbeit, Trickfilmtechniken, Nachbearbeitung von Foto- und Videomaterial und dem Umgang mit digitaler Sprache / Kommentaren, Tönen, Geräuschen und Musik. 
Die Kinder und Jugendlichen werden in den unterschiedlichen Projekten im Sinne Adolf Reichweins („Was die Hand geschaffen hat, begreift der Kopf umso leichter“) mit den haptischen, künstlerisch-handwerklichen, „analogen“ Medien wie Zeichnen, Malen, Modellieren gefördert - sie sind in allen Projekten aber auch in ihrer digitalen Kompetenz gefordert, vor 
allem bei der filmischen Umsetzung von kleinen Geschichten, der Dokumentation von Projekten mit Tablets und Filmkamera oder bei der Recherche im Internet. Mit Hilfe dieser vielfältigen künstlerischen Ausdrucksformen werden die Kinder und Jugendlichen in sozialer, kultureller, sprachlicher, künstlerischer und medienpädagogischer Hinsicht gefördert. Es wird ihnen mit spannenden Projekten auch stets die Freude am Teamwork und die Notwendigkeit einer guten Zusammenarbeit im Klassenverband vermittelt, denn gegenseitige Unterstützung, Humor und der Spaß an der gemeinsamen Sache sind die wichtigen Faktoren für eine erfolgreiche Umsetzung der Vorhaben.

 

„Gedenkstätte Berliner Mauer“ - Besuch der Gedenkstätte mit gemeinsamer Foto-und Filmdokumentation - mit entsprechenden Vor- und Nachgesprächen und Diskussionen über den 2.Weltkrieg, den Bau der Mauer und die Wiedervereinigung.

„Adolf Reichwein - Wanderausstellung“ - Präsentation in der Adolf-Reichwein-Bibliothek im Rathaus Schmargendorf (Berkaer Straße 7, 14199 Berlin) ab März 2020. Die Ausstellung wandert ab Dezember 2020 in die Helmuth-James-von-Moltke-Grundschule, Berlin. Die Ausstellung wurde zum ersten Mal mit der damaligen Video AG der Adolf-Reichwein-Schule im Januar 2016 beim Jugendforum denk!mal ’16 im Abgeordnetenhaus präsentiert und wandert seitdem erfolgreich an verschiedene Orte, wie z.B. dem Rathaus Neukölln oder 2019 nach Halle, wo Adolf Reichwein von 1930 bis 1933 an der damaligen Pädagogische Hochschule gewirkt hat.

„DIY-Kalimba“ - Bau von Lamellophonen mit Piezo-Tonabnehmer für die elektrische Verstärkung. Bau des Resonanzkörpers aus Sperrholz, Einbau eines Piezo Tonabnehmers mit Klinkenbuchse. Oberflächengestaltung mit Foto-Transfer Technik.

Dokumentation mit  Tablets und der App „KineMaster“ (Videonachbearbeitung) und der Trickfilm- App „Stop-Motion Studio“ (beides verfügbar für Android und iOS). Soundexperimente mit Loop-Station und  Tablet.

DIY-Kistengitarren“ - Bau von ein-oder dreisaitigen Gitarren (sog. „Cigar Box Guitar“ oder einsaitige als „Diddley Bow“ bezeichnet) mit Piezo-Tonabnehmern für die elektrische Verstärkung: Bau des Resonanzkörpers aus Sperrholz, Gitarrenhals aus Dachlatte mit Sperrholz verstärkt, Einbau der Gitarrenmechanik und Piezo-Tonabnehmer und Klinkenbuchse. Oberflächengestaltung mit Foto-Transfer Technik.

Dokumentation der Projekte mit Tablets und der App „KineMaster“ (Videonachbearbeitung) und der Trickfilm-App „Stop-Motion-Studio“ (beides verfügbar für Android und iOS). Soundexperimente mit Loop-Station und  Tablet.

„DIY-Klangkörper“ - Herstellung von runden Klangkörpern mit Hilfe von Luftballons für die Formgebung und das Aufbringen des Materials (Pappmaschee oder ein Gemisch aus Quarzsand und Holzleim). Die Klangkörper können für den Bau von bauchigen Kalimbas, experimentellen Instrumenten oder auch z.B. einer Laute, einer Ud  oder Saz verwendet werden.

„Berufsreportage“ - Thematisierung von Selbstständigkeit und der Tätigkeit als Freiberufler. 

Produktion einer Foto- und Videoreportage in der Fahrradwerkstatt und dem Künstleratelier von Lars-Helge Kriener im „Haus der Statistik“ (Haus der Materialisierung) am Alexanderplatz.

„DIY- Makerspace“: Wie funktionert eigentlich ein Computer ... oder ein Smartphone? Durch kluges Aufschrauben von alten Computern oder Elektrogeräten wird überlegt, wechen Zweck die verschiedenen Bauteile haben und z.B. Lüfter oder Motoren für Upcycling-Projekte oder für spätere Experimente mit einfachem Stromkreis ausgebaut (Themen: Recycling, Nachhaltigkeit).

„DIY-Masken“ - eine Masse aus Leim und Zellulose wird auf billige Kunststoffmasken aufgetragen und modelliert. Die selbst geformte Pappmaschee Maske kann nach der Aushärtung wieder leicht von der Kunststoffmaske abgezogen werden kann. Die Plastikmaske kann immer wieder verwendet werden. Die Pappmaschee-Maske passt durch diese Technik perfekt auf jedes Gesicht. 

Die Masken werden bemalt und können z.B. für spielerische Szenen mit der Tablet- oder Smartphonekamera unter Verwendung einer gemeinsam gebauten Greenscreenwand genutzt werden. Anschließend wird das Videomaterial gemeinsam auf dem Tablet geschnitten und vertont.

„DIY-Zeichenmaschine“ - Bau einer Maschine mit Kunststoffbecher als Körper und Basis, Motor, mit Unwucht, Batteriehalter mit Ein/Ausschalter, Beinen aus Eisstäbchen - für (fast) automatische Zeichnungen - mit begleiteneder Foto-und Videodoku mit Tablet, Videoschnitt und Trickfilm.

„DIY-Klappmonster“ - Entwürfe und Faltung von Zeichnungen von Figuren, deren Mund sich mit einer bestimmen Falttechnik für die Entwicklung kurzer Texte und für Sprachübungen nutzen lässt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Projekte